Jahrgangsteams

Die Jahrgangsstufen werden in der Leonardo-da-Vinci-Gesamtschule von Jahrgangsteams organisiert. Die Teamstruktur setzt sich aus den jeweiligen Klassenlehrerteams der einzelnen Klassen des Jahrgangs zusammen. Es trifft sich jede Woche in der Klassenlehrerstunde. Das Jahrgangsstufenteam, bestehend aus den Klassenlehrerteams und sich zuordnenden Kollegen, tagt zumindest in der Aufbauphase der Schule, alle zwei Wochen.

Beispielhafte organisatorische und pädagogische Inhalte in den Besprechungen sind: Organisation von Projekten, fachübergreifende Kompetenzen, gemeinsame Regeln im Jahrgang, Umgang mit lernschwachen und verhaltensauffälligen Schülern und aktuelle Informationen über die jeweiligen Klassen.

Die Effekte von Jahrgangsteamarbeit sind die Intensivierung der Arbeit mit Schülern indem durch gemeinsame Zielsetzungen ein besseres Lehrer-Schüler-Verhältnis und bessere Abstimmung zwischen den Klassen erreicht werden soll.

Die Herausforderungen von Jahrgangsteams sind sicherlich die Einsicht in zusätzliche Zeitinvestition und das Einhalten von gemeinsam bestimmten Regeln.

Die Klassenlehrer oder Tandemklassenlehrer bilden den Kern eines Jahrgangsteams. Dazu kommen Fachlehrer, die möglichst mit besonders vielen Unterrichtsstunden im entsprechenden Jahrgang eingesetzt sind. Lehrer, die in mehreren Jahrgängen unterrichten, ordnen sich ebenfalls fest einem Jahrgansteam zu.

Jedes Jahrgangsteam hat einen Teamsprecherin oder Teamsprecher, der die Jahrgangsarbeit organisiert, sowie zwei Stellvertreter, die bei Bedarf, z. B. zur Teilnahme an Schulleitungssitzungen, freigestellt werden. Die Teamsprecher haben die Übersicht über aktuelle Themen und vertreten den Jahrgang gegenüber der Schulleitung. Die Teamsprecherin und/oder der Teamsprecher bekommt die Möglichkeit, an jedem Treffen von Mitwirkungsgremien (z. B. Schulkonferenz) teilzunehmen.

 

Jedes Team legt seine Organisationsstrukturen durch Beschluss eigenständig fest. In jeder Teamsitzung fertigt einen Protokollant ein Ergebnisprotokoll an.  Das Protokoll wird im Teamordner im pädagogischen Netzwerk abgelegt und zudem dem Team digital zugestellt. Das Protokoll wird mit der Anwesenheitsliste analog im Sekretariat zur Einsicht der Schulleitung weitergeleitet.

Für Teamsitzungen stellt die Schulleitung alle zwei Wochen verlässlich einen Termin am Dienstag zur Verfügung. Diese Sitzungen sind im Schulkalender möglichst für das komplette Schulhalbjahr eingetragen. Änderungen durch die Schulleitung werden fristgerecht mit den Teamsprecherinnen und Teamsprechern abgesprochen. Die Teamsprecherinnen und Teamsprecher laden eigenverantwortlich zu den Teamsitzungen ein. Kollegen, die zu den Sitzungen verhindert sind, wenden sich an die Schulleitung. Die Teamsprecherin oder der Teamsprecher wird nur darüber informiert.

Die Teamsprecherinnen und Teamsprecher haben einmal wöchentlich eine Teamsprecherinnen und Teamsprechersitzung, die der Koordination der Teamarbeit an der Schule dienen soll. Innerhalb solcher Sitzungen bereiten die Teamsprecherinnen und Teamsprecher die Schulleitungssitzungen vor, indem sie die Themen der jeweiligen Teams austauschen und ggf. weitere Anliegen von Seiten der Teams besprechen. Zudem entwickeln sie das Teamkonzept stetig weiter und evaluieren die Fortschritte der Teamarbeit. Die Teamsprecherinnen und Teamsprecher gewährleisten den regen Austausch von innovativen Ideen zwischen den einzelnen Teams, z.B. über die Organisation von Klassenfahrten und Ausflügen, Konzepte für die Strukturierung von Arbeitsstunden usw.. Dazu organisieren sie z.B. gemeinsame Teamsitzungen von zwei oder mehreren Teams, setzen Multiplikatoren ein oder initiieren die Vorstellung von Konzepten im Rahmen einer Lehrerkonferenz.

Die Teamsprecherinnen und Teamsprecher treffen sich einmal wöchentlich mit der gesamten Schulleitung in der Schulleitungssitzung. Die Schulleitung gibt spätestens zwei Tage vor der Sitzung eine Tagesordnung an die Teamsprecherinnen und Teamsprecher, die von diesen dann ergänzt wird. Die Teamsprecherinnen und Teamsprecher geben über diese Sitzungen Auskunft an ihre Teams. Die Sitzung wird sowohl zeitlich als auch inhaltlich von allen Beteiligten klar strukturiert. Aufgaben, die die Teams erledigen sollen, werden den Teamsprechern von der Schulleitung zu Beginn des Schuljahres mit Termin- und Zielangabe mitgeteilt.

Für jahrgangsspezifische Themen  trifft das Team Absprachen, die nur für den Jahrgang bestimmt sind (z.B. Regeln für die Klassenfahrt, Projektthemen). Diese Absprachen werden in den Teams formuliert und zur Abstimmung gebracht.

Im pädagogischen Netzwerk (Ordner Kollegium) gibt es für jedes Team einen Ordner, der von jedem Lehrer eingesehen werden kann. Dort werden neben den Protokollen der Teamsitzungen und der Schulleitungssitzungen auch Sammlungen von Anträgen und Beschlüssen sowie Material (Elternbriefe, Programm der Jahrgangsstufenversammlung usw.) eingepflegt.

Die Transparenz der Jahrgangsteamarbeit wird somit auf verschiedenen Ebenen gewährleitstet. Zu den Kommunikationsstrukturen gelten folgende Grundsätze:

  • Die Teamsprecherinnen und Teamsprecher sorgen für eine enge Vernetzung der Teamarbeit und einen Austausch von in den Teams entwickelten pädagogischen Konzepten, Methoden, Projekten usw. (s.u.).
  • In den Schulleitungssitzungen erhält die Schulleitung Rückmeldung zur Arbeit aus den einzelnen Jahrgangsteams.
  • Informationen aus der Schulleitung finden im Gegenzug auch zurück in die Jahrgangsteams.
  • Durch ihre Sammlung im pädagogischen Netzwerk sind alle Vorgänge für die Schulleitung und alle Lehrkräfte zugänglich und transparent.

 

In den Jahrgangsteams sollen Absprachen getroffen werden, die sowohl organisatorischer als auch pädagogischer Art sind.

 

Die pädagogischen Absprachen beinhalten folgende Aspekte:

  • Die Jahrgangsteams entwickeln einheitliche Rituale und Regeln für die Klassengemeinschaften.
  • Sie treffen verbindliche Absprachen bzgl. Methodentraining, Leistungsmessung, individueller Förderung usw.. Die jeweiligen Absprachen werden in engem Austausch umgesetzt und evaluiert.
  • Sie entwickeln Lösungsansätze für jahrgansspezifische Schwierigkeiten.
  • Die Teams entwickeln einheitlicher Methoden, z.B. Regeln, Rituale, Methodentraining, Präsentationsformen, alternative Leistungsbeurteilung, etc. und setzen diese um.
  • Sie organisieren gemeinsame Elternarbeit, z.B. Gestaltung gemeinsamer Elternabende, Elterngespräche, Lernvereinbarungen, etc..

 

Die organisatorischen Absprachen beinhalten folgende Aspekte:

  • Die Jahrgansteams planen gemeinsame Ausflüge und Klassenfahrten und konzipieren deren pädagogische Vorbereitung.
  • Sie gewährleisten eine regelmäßige Kommunikation zwischen Elternhaus und Schule (z.B. über gemeinsame Elternbriefe und Themenabsprachen vor Elternabenden).
  • Die Teams vernetzen den Fachunterricht im jeweiligen Jahrgang, indem sie auf der Basis des Jahresarbeitsplans Vorschläge für fächerübergreifendes und projektorientiertes Arbeiten oder Exkursionen entwickeln.
 
 

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