Silentium

Schülerinnen und Schüler, die durch eigenes Verschulden oder  bedingt durch Krankheit oder längerfristig nicht am Unterricht teilgenommen haben oder aber durch die Berufstätigkeit der Eltern länger in der Schule Verweilen sollen, nehmen am Silentium teil. Das Silentium findet in der Mediathek statt. Im Silentium arbeiten die Schülerinnen und Schüler nach dem regulären Unterricht an ihren Unterrichtsmaterialien. Zur Erledigung der Arbeit stehen den Schülerinnen und Schülern Fachbücher und Computerplätze zur Verfügung. Förder- und Fordermaterialien aus den Hauptfächern ergänzen das Angebot für Schülerinnen und Schüler des fünften und sechsten Jahrgangs.

 

Sinn und Zweck des Silentiums

  • Die Silentiumstunde soll Schülerinnen und Schülern helfen versäumten Unterrichtsstoff nachzuarbeiten und ihre Arbeitshaltung während der Unterrichtszeit positiv zu verändern.
  • Die Silentiumstunde steht Schülerinnen und Schülern offen, die krankheitsbedingt freiwillig den versäumten Unterrichtsstoff nachholen wollen.
  • Der Besuch der Silentiumstunde stellt daher eine Ausnahme dar und sollte keine Dauereinrichtung  werden oder als Nachhilfestunde verstanden werden.
  • Bei Schülerinnen und Schülern, die wiederholt ins Silentium geschickt werden, sollte ein Gespräch mit den Schülerinnen und Schülern, Eltern, ggf. gemeinsam mit der Abteilungsleitung bzw. den Beratungsteam erfolgen, um die Ursachen abzuklären und weitere Aufenthalte zu minimieren.

 

Wer kann am Silentium teilnehmen?

  • Schülerinnen und Schüler, die während der Arbeitsphasen trödeln, träumen und auch nach (mehrfacher) Aufforderung nicht zügig arbeiten.
  • Schülerinnen und Schülern, die durch Krankheitsphasen wichtigen Lernstoff verpasst haben und diesen nicht in angemessener Zeit nachgeholt haben.
  • Schülerinnen und Schülern, die extrem langsam arbeiten (aber durchgängig bei der Sache sind)   und dadurch das Unterrichtsziel nicht erreichen, können nach Absprache mit den Eltern in der Silentiumstunde den versäumten Stoff nacharbeiten. Flankierende Maßnahmen sollten jedoch zur Verbesserung der täglichen Unterrichtssituation eingeleitet werden.
  • Schülerinnen und Schüler, des fünften und sechsten Jahrgangs, die von den Eltern im Rahmen des Ganztages (Förder- und Forderprogramm) angemeldet werden.

 

Wer gehört nicht ins Silentium?

  • Schülerinnen und Schüler, die gegen die Regeln verstoßen  (z.B. nicht startklar sein, fehlendes Material, Unterrichtsstörungen)
  • Schülerinnen und Schüler, die gegen die Schul- oder Hausordnung verstoßen. Das Silentium dient nicht als Disziplinierungsmaßnahme.
  • Schülerinnen und Schüler, die mehrfach grob gegen die Pausen- oder Mensaregeln verstoßen haben, um im Silentium z.B. einen vorgefertigten Reflexionsbogen auszufüllen.

 

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