Neue Medien

In der heutigen Gesellschaft sind Bildung, Ausbildung und das lebenslange Lernen die wichtigsten Voraussetzungen einer gelingenden Lebensplanung. Der weltweite Wettbewerb erfordert eine Veränderung von der traditionellen "Lehr-Kultur" zu einer "Lern-Kultur", die individuelle, eigenverantwortliche und selbstgesteuerte Lernprozesse nachhaltig unterstützt. Die Lernanforderungen in der heutigen Gesellschaft an den Einzelnen sind so umfassend geworden, dass es vieler und unterschiedlicher Lernorte und Lernformen bedarf, um sie zu erfüllen. Lernen findet jederzeit und überall statt, nicht nur in der Schule. Sowohl in Alltagssituationen - eher als beiläufiger Prozess - als auch beim gezielten Durcharbeiten eines Lehrbuches.

Der Lerner muss heute selbst das Ruder in die Hand nehmen, er muss sehr viel stärker als früher "selbstgesteuert" Lernen. Lernen und Lehren geraten heute zunehmend unter den Einfluss von Technik. Digitale Medien und neue Lernkultur sind in der Informations- und Wissensgesellschaft eng miteinander verwoben. Sie können – klug genutzt - ein wichtiges Instrument und ein Katalysator für pädagogische Prozesse sein: durch sie und mit ihnen können bei Lernenden individuelle Lernprozesse angeregt, gefördert und Motivationen geweckt werden, neue Lernwelten zu entdecken.

Für die eigenständige Bearbeitung von problemorientierten, lebensnahen Lernsituationen und für kooperative Formen der Zusammenarbeit zum Zwecke des Wissenserwerbs, aber auch bei der instruktionalen Unterstützung im Lehrprozess bieten technisch geprägte Lernumgebungen neue Möglichkeiten, die durch herkömmlichen Einsatz von traditionellen Unterrichtsmedien nicht zu erreichen waren.

Der Einsatz von Medien findet in Schulen in unterschiedlichen Formen und in verschiedenen Unterrichtssituationen statt. Das Ziel eines schulumfassenden Medienkonzeptes ist es, Lernen mit Medien systematisch in Lernprozesse zu integrieren. Schülerinnen und Schüler erwerben so Kenntnisse, Einsichten, Fähigkeiten und Fertigkeiten, um den Herausforderungen in einer von Medien beeinflussten Welt gerecht zu werden. Unser schulisches Medienkonzept schafft eine gemeinsame Basis für die aktive Gestaltung der Lern-umgebung und Unterrichtsorganisation. Für Schülerinnen, Schüler und Eltern bedeutet unser Konzept Verlässlichkeit bei einem systematischen Erwerb von Medienkompetenz. Es ist nicht mehr vom einzelnen Fachlehrer abhängig, welche Inhalte vermittelt werden, sondern alle Schülerinnen und Schüler verfügen am Ende ihrer Schulzeit aufgrund festgelegter Standards über die gleichen Basiskompetenzen, die einen erfolgreichen Start ins Berufsleben unterstützen. Lehrerinnen und Lehrer kooperieren, indem sie die an sie gestellten Erwartungen gemeinsam angehen und auf die einzelnen Fächer verteilen. Dies wird an der Leonardo-da-Vinci-Gesamtschule durch die Einführung des Medienpasses NRW gewährleistet. Die Schülerinnen und Schülern haben die Möglichkeit standardisierte Kompetenzen in allen Fächern zu erwerben und können sich aussuchen, welche Kompetenz sie in welchem Fach erwerben möchten.  In allen Fächern werden durch die Fachkonferenzen vereinbarte Methoden und Materialien gesammelt, so dass unterschiedliche Klassen methodisch die gleichen Voraussetzungen besitzen. Das birgt den Vorteil der Standardisierung, garantiert nachhaltiges Lernen und ermöglicht in höheren Klassen die Vertiefung bereits erworbener Kenntnisse und Kompetenzen.

 

 

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