Erasmus+

Unter der Bezeichnung Erasmus+ verbirgt sich das EU-Programm für allgemeine und berufliche Bildung, Jugend und Sport für 2014 bis 2020. Mit diesem Programm will die EU das Kompetenzniveau und die Beschäftigungsfähigkeit junger Menschen verbessern und die allgemeine und berufliche Bildung sowie die Jugendarbeit modernisieren. Das auf sieben Jahre ausgelegte Programm soll über vier Millionen Europäerinnen und Europäern neue Chancen für Studium, Ausbildung, Sammeln von Arbeitserfahrung oder Freiwilligentätigkeit im Ausland ermöglichen.

Erasmus+ fördert grenzübergreifende Partnerschaften und die Zusammenarbeit zwischen Bildungs- und Ausbildungsstätten und Jugendorganisationen. Ziel ist die Annäherung der Bildungs- an die Arbeitswelt, um derzeitige Qualifikationslücken in Europa zu schließen.

Weiterhin unterstützt das Program auch nationale Maßnahmen zur Reform der Bildungs- und Ausbildungssysteme und Jugendarbeit. Im Bereich des Sports werden Breitensportprojekte gefördert. Grenzüberschreitende Probleme wie Bekämpfung von Spielabsprachen, Doping, Gewalt und Rassismus sollen angegangen werden.Der Leonardo-da-Vinci-Gesamtschule ist der Einstieg in das Programm ERASMUS+ gelungen:

Der Antrag, mit dem Projekt  „Erweiterung der interkulturellen Kompetenzen und der Kompetenzen im Bereich Projektmanagement für interkulturelle Austauschprojekte mit dem Ziel einer europäischen Ausrichtung der Leonardo-da-Vinci-Gesamtschule Willich“ am Programm ERASMUS+ Leitaktion 1 Schulbildung (Lernmobilität von Einzelpersonen) teilzunehmen, wurde zur Förderung ausgewählt.

Unserer Schule stehen nun Gelder für Lehr- und Lernaufenthalte sowie Fortbildungen von pädagogischem Personal im Ausland für den Zeitraum vom 26.06.2014 bis 25.06.2016 zur Verfügung. Geplant ist, dass zwei Lehrkräfte an Fortbildungsseminaren im Ausland teilnehmen und mindestens eine Lehrkraft  ein Job-Shadowing in England und / oder Frankreich durchführt.

Diese Fortbildungen sollen eine europäische Ausrichtung der Leonardo-da-Vinci-Gesamtschule einleiten und die Knüpfung von Kontakten zu europäischen Partnerschulen ermöglichen.

Die am Projekt teilnehmenden Lehrkräfte sollen durch Weitergabe ihrer im Ausland erworbenen Kenntnisse das Kollegium und die Schülerinnen und Schüler für die Teilnahme an interkulturellen Schulprojekten, zu denen auch Aufenthalte der  teilnehmenden Schülerinnen und Schüler  sowie der Lehrkräfte an den Partnerschulen im Ausland gehören, begeistern und bei der Planung, Organisation  und Durchführung von Projekten mit ausländischen Partnerschulen beraten und unterstützen.  Die für die Zukunft erwünschte Projektarbeit, für die  die Gesamtschule eine Förderung im Rahmen des EU-Programms ERASMUS+ Leitaktion 2 (Zusammenarbeit zur Förderung von Innovation und zum Austausch bewährter Verfahren) anstrebt, soll der Erweiterung der interkulturellen, sprachlichen  und sozialen Kompetenzen der Schülerinnen und Schüler und damit einer besseren Vorbereitung der Schülerinnen und Schüler auf die Anforderungen des europäischen und internationalen Arbeitsmarktes dienen.

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