ABC für Eltern

Liebe Eltern und Erziehungsberechtigte,

mit der Einschulung Ihres Kindes an unserer Schule beginnt nicht nur für Ihr Kind, sondern auch für Sie eine neue und aufregende Zeit.  Haben Sie eine Frage, die Sie gerne beantwortet hätten? Dieses ABC für Eltern soll Sie dabei unterstützen unsere Schule besser zu verstehen.

 

Abmeldung vom Unterricht

Schülerinnen und Schüler, die aus Krankheits- oder Verletzungsgründen nach Hause gehen wollen, werden von der unterrichtenden Lehrkraft mit einem ausgefüllten Abmeldeformular ins Schülerinnen- und Schülersekretariat geschickt. Dort werden die Eltern bzw. die Erzie­hungsberechtigten telefonisch informiert. Das Sekretariat zeichnet das Abmeldeformular ab und schickt die Schülerinnen und Schüler wieder zurück. Die unterrichtende Lehrkraft ent­lässt nach Prüfung des Abmeldeformulars die Schülerinnen oder den Schüler.

Im Einzelfall wird es manchmal nur schwer zu entscheiden sein, wie gravierend die Erkran­kung ist. Die Erfahrung zeigt, dass es Schülerinnen und Schüler gibt, die sehr schnell nach Hause gehen wollen. Bei auffällig häufigen Abmeldungen wegen Kopfschmerzen suchen wir das Gespräch mit den Eltern bzw. den Erziehungsberechtigten.

Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe 2 melden sich bei der entsprechenden Kursleitung  oder im Büro der Beratungskollegen.

 

Arbeitsgemeinschaften

Arbeitsgemeinschaften sind ein wichtiges Bildungsangebot im Rahmen der Ganztagsschule. Hier können Schülerinnen und Schüler aus einem breiten Spektrum aus Sport, Kunst, Kultur, handwerklichen und sozialen Bereichen wählen. Sie können mit Freunden Hobbies pflegen und entwickeln bzw. neue entdecken. Somit sind die Arbeitsgemeinschaften eine wichtige Ergänzung zu der mehr kognitiven Seite des schulischen Lernangebotes.

An der Leonardo-da-Vinci-Gesamtschule ist die Teilnahme an einer Arbeitsgemeinschaft in den Jahrgängen 5, 6 verpflichtend, im Jahrgang 7 nach Anmeldung verpflichtend. Unent­schuldigte Fehlzeiten sind nach der Anmeldung zur Arbeitsgemeinschaft dasselbe wie Fern­bleiben vom Unterricht. Entsprechend sind Anwesenheitslisten zu führen. Als Arbeitsnach­weis führt die Lehrkraft ein Kursheft, das am Ende des Schuljahres bei der Ganztagskoordi­nation eingereicht wird. Die Arbeitsgemeinschaften laufen in der Regel über ein halbes Schuljahr. Einige Arbeitsgemeinschaften sind als sogenannte AG-Klassen eingerichtet und laufen länger.

Arbeitsgemeinschaften werden von Lehrkräften, aber auch Eltern und Erziehungsberechtigten und Mitgliedern von Vereinen, angeboten. Das aktuelle Angebot an Arbeitsgemeinschaften kann auf der Homepage der Schule eingesehen werden.

Aufgaben- und Mitteilungsheft

Das Aufgaben- und Mitteilungsheft ist eine Hilfe zur Selbstorganisation der Schülerinnen und Schüler und ein wichtiges Kommunikationsmittel zwischen Eltern, Erziehungsberechtigten und Schule.  Bei regelmäßiger, konsequenter Handhabung und Kontrolle ist das Aufgaben- und Mitteilungsheft das einfachste und effektivste Kommunikationsmittel zwischen Eltern, Erziehungsberechtigten und Schule. Lassen Sie sich bitte das Aufgaben- und Mitteilungsheft freitags von Ihrem Kind vorlegen. Mit Ihrer Unterschrift dokumentieren Sie, dass Sie die Einträge der Woche zur Kenntnis genommen haben.

Welche Informationen gehören in das Aufgaben- und Mitteilungsheft?

 

  • Stundenplanänderungen
  • Informationen über zu leistende Zahlungen
  • besondere Einladungen
  • Fehlzeiten
  • vergessene Aufgaben
  • Disziplinverstöße
       

Sensible persönliche Daten, wie z.B. ärztliche Bescheinigungen u. ä. gehören nicht  in das Aufgaben- und Mitteilungsheft.

 

Beratung

Das Schulgesetz legt in § 44 fest, dass Eltern und Erziehungsberechtigte sowie die Schülerin­nen und Schüler in allen grundsätzlichen und wichtigen schulischen Angelegenheiten durch die Schule zu informieren und zu beraten sind. Grundsätzlich ist Beratung Aufgabe aller Leh­rerinnen und Lehrer. Sie informieren und beraten über die individuelle Lern- und Leistungs­entwicklung. Sie erläutern die Bewertungsmaßstäbe für die Notengebung und für Beurteilun­gen. Auf Wunsch teilen sie den Leistungsstand mit. Die Eltern und Erziehungsberechtigten können nach Absprache an einzelnen Unterrichtsstunden ihrer Kinder teilnehmen. Die Klas­senleitungen beraten allgemein zu Fragen, die über die einzelnen Unterrichtsfächer hinausge­hen und koordinieren die Beratung der Fachlehrkräfte der Klasse. In der Sekundarstufe 1 un­terstützen ausgebildete Beratungslehrkräfte auf Wunsch und auch in speziellen Themenberei­chen die Beratungstätigkeit aller Lehrerinnen und Lehrer.

Die Beratungslehrerinnen und Beratungslehrer helfen Schülerinnen und Schüler

  • bei der Bearbeitung und Verminderung von Lern- und Verhaltens-schwierigkei­ten in der Schule
  • bei der Laufbahnberatung und Laufbahnüberprüfung
  • bei der Bewältigung von Schwierigkeiten in der Familie, mit Freunden, mit sich selbst
    bei der Stärkung sozialer und persönlicher Fähigkeiten
  • bei Konflikten zwischen Lehrerinnen und Lehrerinnen und Schülerinnen und Schülern
    beim Übergang Schule-Beruf
  • bei Erziehungs- und Lebensfragen
  • bei der Vermittlung zwischen Schule und Eltern und Erziehungsberechtigten
  • bei der Vermittlung von geeigneten Kontakten zu öffentlichen Einrichtungen der Jugendhilfe und anderen unterstützenden außerschulischen Beratungsstellen
  • bei dem rechtzeitigen Erkennen von Auffälligkeiten
  • bei Lern- und Verhaltensproblemen einzelner Schülerinnen und Schüler oder der ganzen Klasse
  • bei der Information, Beratung und Vermittlung an außerschulische Einrichtun­gen

Die Sozialpädagogin kann nach Absprache zur Beratung hinzugezogen werden. Bei psycho­logisch relevanten Fragen stehen Schulpsychologen der Regionalen Schul-beratungsstelle zur Verfügung; diesen Kontakt vermittelt unsere Sozialpädagogin.

 

Beratungstage

Die Beratungstage werden wie folgt organisiert:

Im Jahresterminplan ist ein Termin pro Halbjahr als Beratungstagtag (Eltern- und Schüler­sprechtag) ausgewiesen. Die Klassenlehrerinnen und -lehrer vereinbaren mit den Eltern und den Erziehungsberechtigten ihrer Klasse im Vorfeld des Beratungstages den genauen Bera­tungstermin und geben rechtzeitig die Beratungsbögen an die Schülerinnen und Schüler aus.

 

Berufswahlvorbereitung

Die Arbeitswelt ist heute gekennzeichnet von einem ständigen Wandel:  Berufe verändern sich, Arbeitsplätze erhalten durch Technologien ein neues Niveau. Wir wollen unsere Schüle­rinnen und Schüler auf diese hochkomplizierte Welt im dritten Jahrtausend gut vorbereiten. Deswegen wird jede Schülerinnen und Schüler  - auch der potentielle Abiturient - in den Lernbereichen Hauswirtschaft, Technik und Wirtschaft unterrichtet.

In vielen Projekten, Projektwochen, Praktika und Informationsveranstaltungen – schulintern und schulextern - können die Jugendlichen von Klasse 5 bis in die Oberstufe hinein verschie­dene Berufsfelder und Betriebe erkunden und sich so gut informiert auf die Anforderungen der Arbeits- und Berufswelt vorbereiten.

Zu diesem Übergangsmanagement gehört auch, die Rollenvorstellungen von Mädchen und Jungen zu thematisieren und die Situation von Jugendlichen mit Migrationshintergrund zu berücksichtigen. Mit Unterstützung der Agentur für Arbeit, von ortsansässigen Firmen, ver­schiedenen Trägern und anderen Experten, auch von Eltern und Erziehungsberechtigten, be­fähigen wir die Schülerinnen und Schüler, ihren Kompetenzen, Interessen und Bedürfnissen entsprechende Anschlüsse zu finden. Unser Konzept dient nicht nur der Berufsfindung der Schülerinnen und Schüler, sondern auch deren dauerhafte Beschäftigungsfähigkeit.

Beschwerdemanagement

Im täglichen Umgang miteinander kann es schon einmal zu Konflikten kommen. Unser Anspruch ist es, im Miteinander eine Atmosphäre der Offenheit und des Dialogs zu schaffen und mit Ihnen zu einer einvernehmlichen Lösung des Konflikts zu kommen. Dazu ist uns das direkte Gespräch mit Ihnen wichtig. Was können Sie tun, wenn es aus Ihrer Sicht mal nicht rund läuft?


Der erste Schritt:

Nehmen Sie bitte als erstes direkt Kontakt mit der Person auf, mit der das Problem besteht. Die Kontaktaufnahme kann entweder in schriftlicher Form oder durch ein Telefonat erfolgen. Die E-Mail-Adressen aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter finden Sie auf unserer Homepage. Telefonisch sind unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter über das Sekretariat erreichbar.

Bitte beachten Sie bei der Planung Ihres Gesprächstermins, dass unsere Kolleginnen und Kollegen feste wöchentliche Sprechzeiten haben und außerhalb der Sprechzeiten sehr wahrscheinlich durch unterrichtliche Verpflichtungen zeitlich gebunden sind. Eine aktualisierte Liste mit den entsprechenden Sprechzeiten wird zu Beginn eines jeden Halbjahres ihrem Kind ausgehändigt. Bleibt das Gespräch mit der Lehrkraft erfolglos, steht für alle Beschwerdeführer der weitere schulische Instanzenweg offen.


Der zweite Schritt:

Im zweiten Schritt wenden sich die Beschwerdeführer an das Beratungslehrerteam bzw. an die zuständige Abteilungsleitung.


Der dritte Schritt:

Wenn auf den vorherigen Ebenen keine Abhilfe der Beschwerde erwirkt werden konnte, wenden sich die Beschwerdeführer an Schulleitung.

Der vierte Schritt:

Sofern der Konflikt innerschulisch nicht gelöst werden kann, wenden sich die Beschwerdeführer an die Schulaufsicht.

 

Bewegliche Ferientage

Pro Schuljahr gibt es drei oder vier Ferientage. In der Lehrerkonferenz, auf der Schulpflegs­chaft und der Schulkonferenz werden dazu Meinungsbilder erstellt und auf der  jährlichen stattfindenden Schulleiter-Dienstbesprechung einheitlich für das Stadtgebiet festgelegt. Alt­weiber, Rosenmontag, die Freitage nach Himmelfahrt sowie nach Fronleichnam sind in der Regel die beweglichen Ferientage. Die aktuellen Daten sind im Kalender der Homepage der Leonardo-da-Vinci-Gesamtschule aufgeführt.

Bibliothek / Selbstlernzentrum

Die Bibliothek befindet sich zurzeit noch im Aufbau. Wir sind gerade dabei, sie zu einem Selbstlernzentrum auszubauen. Ein erster Schritt dazu war der erste Sponsorenlauf 2012, der uns einen stattlichen Betrag für Neuanschaffungen im Bibliotheksbereich gebracht hat.

Damit die Bibliothek möglichst lange in einem hervorragenden Zustand bleibt und damit das Lesen und Lernen in ihr weiterhin Spaß macht, gibt es einige Regeln, die beachtet werden sollten.

  • Die Bibliotheksordnung ist in den Aufgaben- und Mitteilungsheften und als Aushang in der Bibliothek einsehbar
  • An den Computerarbeitsplätzen dürfen maximal zwei Schüler arbeiten
  • Schülerinnen und Schüler  dürfen sich nur in der Bibliothek aufhalten, wenn eine Auf­sicht anwesend ist
  • Jacken und Taschen bleiben in den Klassen. In der Bibliothek gibt es keine Möglich­keit mitgebrachte Gegenstände oder Kleidungsstücke abzulegen
  • Die Bibliothek ist grundsätzlich als Arbeits- und nicht als Aufenthaltsraum gedacht

Bilingualer Unterricht

Bei der Anmeldung für den neuen 5. Jahrgang werden die Eltern und Erziehungsberechtigte über die Möglichkeit der Teilnahme ihrer Kinder am bilingualen Unterricht informiert, wobei in dem Beratungsgespräch die Grundschulnoten als Orientierungshilfe dienen. Geeigneten leistungsstarken Schülerinnen und Schülern eröffnen wir die Chance zur Teilnahme an diesem Zusatzangebot.  Englisch wird ab dem Jahrgang 7 in Verbindung mit dem Fach Biologie bi­lingual im Förder- und Forderband unterrichtet.

Bus-Schülerinnen und Schülerinnen und Schülerinnen und Schüler

Viele Schülerinnen und Schüler kommen mit Linienbussen zur Schule, vor allem aus Anrath, Neersen, Willich und Viersen. Ein oft von Schülerinnen und Schüler geäußerter Wunsch zielt darauf hinaus, den Unterricht früher zu verlassen, um lange Buswartezeiten zu vermeiden. In der Regel ist ein früheres Ge­hen nicht erforderlich, auch dann nicht wenn ein Ordnungsdienst zu erledigen ist.

Ausnahmen:   

Projekttage oder Tage mit Kurzstunden, an denen mit den Verkehrsbetrieben ein Sonderfahrplan vereinbart wird.

 

Förderverein

Im Juni 2012 wurde der Förderverein und Freundeskreis der Le­onardo-da-Vinci-Gesamtschule gegründet. Ziel des Fördervereins ist es, Lehrerinnen und Lehrer sowie Schülerinnen und Schüler in Ak­tivitäten, die über die Aufgaben der Schule hinaus gehen, zu fördern und finanziell zu unter­stützen. Die Möglichkeit der Schülerinnen und Schüler an interessanten AGs, an Wettbewer­ben, Ausschreibungen oder anderen Aktivitäten teilzunehmen, ist verknüpft mit dem Enga­gement der Lehrerinnen und Lehrer an unserer Schule. So werden Interessen geweckt, Nei­gungen vertieft und Begabungen gefördert. Der Förderverein unterstützt diese Entwicklung mit Hilfe von Eltern, Sponsoren und Spendengeldern, um die nötigen Voraussetzungen mit zu gestalten.
Besonders am Herzen liegt dem Förderverein die Unterstützung von Schülerinnen und Schü­lern, denen wegen finanzieller Gegebenheiten eine Teilnahme an schulischen Veranstaltun­gen, wie zum Beispiel mehrtägigen Klassenfahrten, versagt bliebe. Wir werden durch ein verlässliches Spenden- und Beitragsaufkommen  über den Mitgliedsbeitrag hinaus eine solide Basis zur Finanzierung neuer Herausforderungen schaffen. Der Förderverein arbeitet sehr eng mit der Schule zusammen, ist jedoch von deren Leitung völlig unabhängig. Durch Ihre Mitwirkung wird der Förderverein in der Lage sein, gesetzte Ziele zu erreichen und neue Herausforderungen anzunehmen.

 

Gesundes Frühstück

Jeden Montag treffen sich ehrenamtlich unsere Frühstückseltern. Sie stellen für die Schülerinnen und Schüler ein gesundes Frühstück her. Mit großer Sorgfalt werden dabei Brote belegt, Obst und Gemüse geschnitten und in der Pause angeboten. Die Frühstückseltern suchen noch Eltern, die das Team künftig verstärken. Jede Hilfe ist willkommen!

 

Infektionskrankheiten - Krätze (Skabies)

Was ist Krätze (Skabies)?

Krätze (auch Skabies genannt) ist eine ansteckende Hauterkrankung, die durch Krätzmilben hervorgerufen wird. Die Krätzmilben (Sarcoptes scabiei) gehören zu den Spinnentieren und sind nur für den Menschen pathogen (krankheitsauslösend). Weibliche Tiere sind ca. 0,3-0,5 mm groß, männliche sind etwas kleiner und mit dem bloßen Auge nicht mehr sichtbar. Wenn eine befruchtete weibliche Milbe auf menschliche Haut gelangt, gräbt sie einen bis zu 2,5 cm langen Gang, in dem sie ihre Eier ablegt. Bei heller Haut können diese unregelmäßigen Linien manchmal mit bloßem Auge gesehen werden. 2 bis 4 Tage nach der Eiablage schlüpfen die kleinen Larven, sie sind nach 10 bis 14 Tagen fortpflanzungsfähig. Außerhalb des menschlichen Körpers sind die Milben 24 bis 36 Stunden bei 21 Grad Celsius und 50% bis 80% relativer Luftfeuchtigkeit überlebensfähig. Bei niedrigeren Temperaturen und höherer Luftfeuchtigkeit überleben sie länger, bei höheren Temperaturen sterben sie früher ab.

 

Welche Symptome treten auf?

Bei der Erstinfektion mit Krätzmilben treten die ersten Symptome nach 4 bis 5 Wochen auf, bei einer nachfolgenden Neuinfektion nach 1 bis 2 Tagen. Die Erkrankung beginnt häufig mit heftigem Hautjucken, vor allem nachts bei Bettwärme. Auf der Haut zeigen sich kleine Papeln, Bläschen oder Pusteln, entweder einzeln oder in Gruppen. Auch Kratzspuren sind häufig. Die Milbengänge kann man nur selten mit dem bloßen Auge sehen. Bevorzugte Körperstellen sind die Zwischenfingerräume, die Handgelenke, die Umgebung der Brustwarzen, Ellenbogen, Leisten, Genitalregion und Knöchelregion. Bei Säuglingen und Kleinkindern können auch Kopf und Gesicht betroffen sein. Die Krätze ist das "Chamäleon" unter den Hauterkrankungen, sie kann verschiedensten anderen Hauterkrankungen gleichen. Bei einer sehr guten Körperpflege ist auch die sog. "Gepflegte Krätze" möglich, die kaum Hauterscheinungen zeigt, aber dennoch mit einem ausgeprägten Juckreiz auftritt.

 

Wie stecke ich mich an?

Die Erkrankung wird durch engen Hautkontakt von Mensch zu Mensch übertragen, z.B. gemeinsames Schlafen in einem Bett, Kuscheln oder Geschlechtsverkehr. Seltener wird sie durch Wäsche, Kleidung und Decken übertragen.


Welche Komplikationen können auftreten?

Komplikationen können vor allem durch zusätzliche bakterielle Infektionen der krätzebedingten Hauterscheinungen auftreten.

 

Für wen ist Krätze besonders gefährlich?

Bei Menschen mit Abwehrschwäche, Säuglingen und Kleinkindern sind schwere Krankheitsbilder möglich.

 

Wie wird die Erkrankung diagnostiziert?

Hinweisend für die Diagnose Krätze sind die oben genannten Symptome, besonders der intensive nächtliche Juckreiz. Eine Diagnose kann durch den Nachweis von Milben, Milbeneiern oder Kotballen der Milben erfolgen. Dies kann ein (Haut-)Arzt mittels Dermatoskopie (Auflichtmikroskopie der Haut) und/oder mikroskopischen Nachweis aus Hautgeschabsel durchführen.


Wie wird die Erkrankung behandelt?

Die Therapie erfolgt nach ärztlicher Anweisung meist durch Medikamente, die auf die Haut aufgetragen werden. Bitte beachten Sie die ärztlichen Anweisungen und den Beipackzettel sorgfältig.


Welche Hygienemaßnahmen sind zusätzlich erforderlich?

  • Wechsel der Ober- und Unterbekleidung sowie der Bettwäsche alle 12-24 Stunden
  • Handtuchwechsel zweimal täglich
  • Kleidung und andere Textilien, die mit der Haut in Berührung gekommen sind, bei mindestens 60 Grad Celsius waschen
  • Nicht waschbare Textilien chemisch reinigen oder mindestens sieben Tage im Freien auslüften oder 14 Tage in Plastiksäcken aufbewahren
  • Polstermöbel und textile Fußbodenbeläge mit einem starken Staubsauger absaugen.

Hinweis: Desinfektionsmittel töten die Krätzmilben in der Regel nicht ab. Die Händewaschung und die feuchte Reinigung von Oberflächen stehen im Vordergrund.

 

Wie kann ich mich vor Ansteckung schützen?

Man kann durch Vermeidung eines intensiven Körperkontakts mit einem Krätzeerkrankten das Risiko einer Ansteckung vermindern. Es gibt keine vorbeugenden medizinischen Maßnahmen wie Impfung oder Medikamente. Auch eine gute Körperpflege und -hygiene kann eine Krätzeerkrankung nicht verhindern. Was sollten Kontaktpersonen beachten? Personen, die engen körperlichen Kontakt zum Erkrankten hatten, sollten vorsorglich einen (Haut-) Arzt aufsuchen, auch wenn keine Symptome bestehen. Bei ihnen kann nach Entscheidung des Arztes eine vorbeugende Behandlung angezeigt sein.

 

Was muss ich noch beachten?

Nach § 34 Abs. 1 des Infektionsschutzgesetzes dürfen Personen, die an Krätze erkrankt sind oder dessen verdächtig sind, Gemeinschaftseinrichtungen, insbesondere Schulen, Kindergärten und Tagesstätten, Heime und Ferienlager nicht besuchen. Sie dürfen die Räume nicht betreten, Einrichtungen der Gemeinschaftseinrichtung nicht benutzen und an Veranstaltungen der Gemeinschaftseinrichtung nicht teilnehmen, bis nach ärztlichem Urteil eine Weiterverbreitung der Krätze durch sie nicht mehr zu befürchten ist. Eine Erkrankung oder den Verdacht des Auftretens von Krätze haben die betroffenen Personen oder die Sorgeberechtigten dem Leiter der  Gemeinschaftseinrichtung unverzüglich mitzuteilen.

 

Was ist in Gemeinschaftseinrichtungen zu veranlassen?

Dies wird in § 34 des Infektionsschutzgesetzes geregelt. Die Erziehungsberechtigten des Erkrankten müssen die betreuende Gemeinschaftseinrichtung wie Kindertagesstätte oder Schule über die Erkrankung bzw. den Erkrankungsverdacht informieren. Die Leitung der Einrichtung muss unverzüglich das zuständige Gesundheitsamt benachrichtigen. Das Gesundheitsamt kann anordnen, dass das Auftreten der Erkrankung ohne Hinweis auf die betroffene Person in der Gemeinschaftseinrichtung bekannt gegeben wird. Auch gibt das Gesundheitsamt Empfehlungen und ggfls. Anordnungen zu hygienischen Maßnahmen.

 

Quelle: Kreis Viersen - Infektionskrankheiten - Informationsreihe des Gesundheitsamtes

Wo kann ich mich noch weiter informieren?

  • beim Gesundheitsamt
  • im Internet?


Weitere Informationen können Sie beim Gesundheitsamt telefonisch, schriftlich oder per e-Mail erhalten. Ansprechpartner stehen Ihnen in der Abteilung für Infektions- und Umwelthygiene während der üblichen Dienstzeiten zur Verfügung.

Kreis Viersen
Gesundheitsamt
Rathausmarkt 3
41747 Viersen
Telefon: 02162 - 39-1756
Email: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

Auch über das Internet können Sie Informationen erhalten, z.B. auf folgender Homepage:
Robert Koch-Institut - www.rki.de → Infektionskrankheiten von A-Z → Krätzmilbenbefall (Skabies)
Kinder- und Jugendärzte im Netz - www.kinderaerzte-im-netz.de
Niedersächsisches Landesgesundheitsamt - www.nlga.niedersachsen.de → Infektionen & Hygiene→ Krankheitserreger/Krankheiten →
Krätze

Inklusion

Mit dem in Kraft treten des "Übereinkommens der Vereinten Nationen über die Rechte der Menschen mit Behinderungen" in der Bundesrepublik Deutschland (2009), hat sich die Bun­desrepublik Deutschland gemäß Artikel 24 unter anderem dazu verpflichtet, das Recht von Menschen mit Behinderungen auf Bildung "ohne Diskriminierung und auf der Grundlage der Chancengleichheit zu verwirklichen." Die Umsetzung der UN-Behinderten-rechtskonvention fällt dabei gemäß der innerstaatlichen Ordnung der Bundesrepublik in die Hoheit der Länder. Die nordrhein-westfälische Landesregierung verfolgt seitdem das Ziel, das gemeinsame Ler­nen von Kindern und Jugendlichen mit und ohne Behinderungen in den Schulen zum Regel­fall werden zu lassen. Der Unterricht in Förderschulen soll aber auf Wunsch der Eltern wei­terhin möglich bleiben. Erfahrungen in bestehenden inklusiven Systemen zeigen, dass das gemeinsame Lernen Vorteile für die Lernentwicklung der Schülerinnen und Schüler mit Be­hinderungen als auch für Schülerinnen und Schüler ohne Behinderungen hat.

In Willich gibt es mit der Robert-Schuman-Europaschule und dem Lise-Meitner-Gymnasium  zwei weiter­führende Schulen, an denen Schülerinnen und Schüler inklusiv unterrichtet werden. An unse­rer Schule gibt es zwar Schülerinnen und Schüler mit dem Förderschwerpunkt Emotional und Sozial, wir sind aber keine Schwerpunktschule für Inklusion.

 

Jahresarbeitspläne

Die Jahrgangsteams erstellen in Zusammenarbeit mit den Fachkonferenzen jeweils  im zwei­ten Schulhalbjahr für jeden Jahrgang einen Jahresarbeitsplan. Dieser hat zum Ziel, sowohl thematische und organisatorische Absprachen zwischen den Fächern zu ermöglichen und zu erleichtern, als auch den Eltern und Erziehungsberechtigten gegenüber Einsicht  und Transpa­renz im Unterrichtsgeschehen zu geben. Die aktuellen Jahresarbeitspläne finden Sie auf unse­rer Homepage.

 

Klassenfahrten, Wandertage und Exkursionen

Kassenfahrten finden in den Jahrgängen 6, 8 und 10 statt. Die Jahrgangsteams entscheiden in Zusammenarbeit mit den Eltern über Angebotsklassenfahrten. Die Jahrgangstufenteams  pla­nen die Klassenfahrten  und führen diese in Absprache mit der Schulleitung durch.


Konferenztage

Der Dienstagsnachmittag und der Freitagnachmittag sind  Konferenztage. Für  Schülerinnen und Schüler endet der Unterricht an diesen Tagen um 13:40 Uhr.  Ab 14:00 Uhr finden Team­sitzungen, Fachkonferenzen, Arbeitskreise, Lehrerkonferenzen, Dienstbesprechungen sowie andere dienstliche Veranstaltungen, wie z.B. schulinterne Fortbildungen, statt.

Krankmeldungen - Entschuldigungsverfahren

Wir bitten Eltern und Erziehungsberechtigten darum, erkrankte Schülerinnen und Schüler, morgens bis 07:30 Uhr telefonisch krank zu melden. Nach Genesung bitten wir um die Vor­lage einer schriftlichen Entschuldigung. Die Art der Krankheit ist nicht anzugeben. Im Auf­gaben- und Mitteilungsheft finden Sie vorgefertigte Entschuldigungsformulare. Entschuldigungsformulare können auch Sie aber auch in unserem Servicebereich downloaden.  Für Fehlzeiten vor und nach den Ferien sowie den beweglichen Ferientagen bitten wir ein ärztliches Attest vorzulegen. Erziehungsberechtigte, die Schülerinnen und Schüler stunden- oder tageweise beurlaubt haben wollen, beantragen dies bitte schriftlich spätestens eine Woche vorher. Bei Beurlaubung unmittelbar vor den Ferien und im Anschluss an die Ferien bitten wir darum, einen entsprechenden Antrag mindestens vier Wochen vor den Ferien bei der Schulleitung zu stellen. Legen Sie bitte Termine für ärztliche Untersuchungen, soweit keine akute Erkrankung vorliegt, auf die unterrichtsfreie Zeit.

Kurzstunden

An sehr heißen Tagen können Kurzstunden stattfinden. Der Vorteil dieser Regelung besteht darin, dass alle Stunden, wenn auch verkürzt, stattfinden und nicht des Öfteren immer wieder dieselben Fächer ausfallen. Die Dauer der Pausen bleibt unverändert. Eltern und Erziehungs­berechtigte von Schülerinnen und Schülern des 5.  und 6. Jahrganges erhalten eine Abfrage der Schule. Dort können sie den Klassenlehrerinnen und -lehrern mitteilen, ob ihr Kind bei „Hitzefrei“ vorzeitig entlassen werden kann, oder ob es bis zum regulären Unterrichtsende betreut werden soll.

Leistungs- und Neigungsdifferenzierung

Alle nach Klasse 5 versetzten Schülerinnen und Schüler haben das Recht, an der Gesamt­schule unterrichtet zu werden. Um der Vielfalt der Schülerinnen und Schüler pädagogisch gerecht werden zu können, um ihre sich ausdifferenzierenden Fähigkeiten und Interessen an­gemessen zu fördern, haben sich in der Entwicklung von Gesamtschulen verschiedene Diffe­renzierungsformen ausgebildet. Mit dem Inkrafttreten des neuen Schulgesetzes von 2006 ist die individuelle Förderung als Recht eines jeden Kindes in § 1 Absatz 1 des Schulgesetzes garantiert. Die nachfolgend genannten Formen von Differenzierung beschreiben also nur die organisatorische Struktur der Gesamtschule. Individuelle Förderung verlangt allgemein die differenzierende Gestaltung von Unterricht, die der individuellen Förderung aller Lernenden dient.

 
A. Leistungsdifferenzierung

Jahrgang 7: Fachleistungsdifferenzierung in den Fächern Englisch und Mathematik

Jahrgang 8: Fachleistungsdifferenzierung im Fach Deutsch

Jahrgang 9: Fachleistungsdifferenzierung im Fach Chemie

Allgemeine Prinzipien der Erstzuweisung:

Sehr gut und Gut Erweiterungskurs
Befriedigend Entscheidung im Einzelfall
Ab Ausreichend Grundkurs-Zuweisung


Die Entscheidung, ob eine Schülerinnen und Schüler am Unterricht des G-Kurses oder des E-Kurses teilnimmt, trifft die Zeugniskonferenz am Ende des vorhergehenden Schuljahres. Sie trifft ihre Entscheidung auf der Grundlage der Leistungen und damit der Note im jeweiligen Fach und nach pädagogischen Gesichtspunkten. Mit "guten" und "sehr guten" Leistungen wird ihr Kind in der Regel dem E-Kurs zugewiesen, bei der Note "ausreichend" oder darunter dem G-Kurs. Liegen die Leistungen im betref­fenden Fach bei "befriedigend", so muss die Zeugniskonferenz jeweils individuell ent­scheiden, ob eine Zuweisung zum Grund- oder Erweiterungskurs pädagogisch sinn­voller ist.

Mit der Kurszuweisung am Ende des 6. Jahrgangs sind jedoch die weitere Schullauf­bahn und damit die erreichbaren Abschlüsse keineswegs endgültig festgelegt. G-Kurse und E-Kurse des entsprechenden Faches werden weitestgehend themengleich unter­richtet, und auf beiden Niveaus werden Grund- und Zusatzforderungen im Unterricht vermittelt, so dass also die besseren Schülerinnen und Schüler des G-Kurses teilweise Leistungen erbringen können, die auch dem Niveau des E-Kurses entsprechen. Um Übergänge zu erleichtern und Abstufungen zu verhindern, werden außerdem zusätzli­che Fördermaßnahmen eingerichtet (z.B. im fachlichen Förderunterricht in den Jahr­gängen 7 und 8 oder im Ergänzungsstundenbereich ab Klasse 9). Wenn sich die Leistungen im G-Kurs über eine gewisse Zeit deutlich verbessert haben, ist ein Auf­stieg zum Schuljahresende oder zum Halbjahr in den E-Kurs möglich, ebenso kann bei einer anhaltenden Leistungsverschlechterung im E-Kurs ein Wechsel in den G-Kurs erforderlich werden. Die Klassenkonferenz entscheidet jeweils, ob dieser Wechsel sinnvoll ist und wann er stattfinden soll.

Durch den je nach der Leistungsentwicklung auch in den höheren Klassen noch mög­lichen Kurswechsel bleibt für alle Schülerinnen und Schüler die Offenheit der Schul­laufbahn und die besondere Durchlässigkeit der Schulform Gesamtschule auch nach der 7. Klasse erhalten. Genauso wie in Klasse 7 in den Fächern Englisch und Mathe­matik richtet die Schule ab der 8. Klasse auch in Deutsch und ab Klasse 9 in Chemie Grund- und Erweiterungskurse ein. Alle vier Differenzierungsfächer haben unmittel­bare Auswirkungen für die Schulabschlüsse am Ende des 10. Jahrgangs. Für den "Mittleren Schulabschluss" und den "Mittleren Schulabschluss mit der Qualifikation für die Oberstufe" müssen die Schülerinnen und Schüler am Ende der Jahrgangsstufe 10 in mindestens zwei bzw. drei Erweiterungskursen sein.

B. Neigungsdifferenzierung

1. Wahlpflichtfach

Hierunter versteht man die Wahl des 4. Hauptfaches durch die Schülerinnen und Schüler und ihren Eltern und Erziehungsberechtigten nach intensiver Information und Beratung ab Jahrgang 6 (Wahlpflichtfach). Die Wahl ist in hohem Maße verbindlich. Zwar sind in begründeten Fällen noch Umstufungen möglich, jedoch muss dies die ab­solute Ausnahme sein. Die einfache Möglichkeit des „Wanderns“ zwischen Kursen kann zur „Entwertung“ von Fächern führen, da deren bisherige Arbeit als vernachläs­sigbar erscheinen wird. Deshalb gestaltet die Abteilung I (Jahrgang 5 und 6) die Be­ratung so gründlich. Offensichtliche Fehlwahlen, die gleichzeitig Wahlen gegen die gründliche Beratung durch die Schule sind, werden ab Ende Klasse 6 von den Schüle­rinnen und Schülern und Eltern bzw. den Erziehungsberechtigten selbst verantwortet und werden durch einen Aktenvermerk festgehalten.

Wahlpflichtfächer an der Leonardo-da-Vinci-Gesamtschule:

    Französisch
    Naturwissenschaften-Technik
    Arbeitslehre-Wirtschaft
    Darstellen und Gestalten.

Da das Wahlpflichtfach ein Hauptfach ist, werden hier schriftliche Klassenarbeiten ge­schrieben. Die Zeugnisnote ist bei der Ermittlung des erreichten Schulabschlusses ab­schlussrelevant.

Leitbilder unserer Schule

  • Wir gehen respektvoll miteinander um
  • Wir haben ein angstfreies, von gegenseitiger Toleranz geprägtes Schulklima
  • Wir haben klare Regeln in der Schulordnung und in den Klassenordnungen für ein solida­risches Miteinander
  • Wir haben Ansprechpartner in und außerhalb der Schule
  • Wir übernehmen Verantwortung
  • Wir kümmern uns um schulische, regionale und internationale Projekte
  • Wir sind eine internationale, multikulturelle Schulgemeinde
  • Wir sind Lernende und Lehrende
  • Wir alle bilden uns kontinuierlich weiter
  • Wir fördern individuelle Interessen, Begabungen und Stärken
  • Wir gestalten Lernen abwechslungsreich

Lernstandsberichte

Wir dokumentieren den Lernerfolg unserer Schülerinnen und Schüler nicht nur mit Noten. Mit den Lernstandsberichten erhalten Sie ergänzende Informationen zum aktuellen Lernstand Ihres Kindes. Die Lernstandsberichte erhalten Sie viermal im Jahr, jeweils zu den Beratungs­tagen und zu den Zeugnissen.

 

Mensa

Unsere Schule nutzt die Gemeinschaftsmensa auf dem Gelände des St. Bernhard Gymnasi­ums. Zwischen 12:15 und 12:45 Uhr können unsere Schülerinnen und Schüler für einen Pau­schalbetrag von 3,20 Euro dort essen. Abgerechnet wird über eine Kontokarte der Sparkasse.

Diese neue Mensa beinhaltet eine Frischküche, in der alles vor Ort gekocht wird. Die Schüler wählen nach dem "all-you-can-eat-Prinzip" zwischen vier warmen Gerichten, darunter ein vegetarisches Essen. Dazu steht täglich eine große Salat- und Rohkosttheke mit wechselnden Salatvariationen und verschiedenen Dressings zur Verfügung. Eine Auswahl an verschiede­nen Desserts und Obst runden das Mittagsmenu ab. Das Angebot ist ausgewogen und ab­wechslungsreich. Unseren Schülern steht jeden Mittag ausreichend Zeit zur Verfügung, ihr Essen in Ruhe einzunehmen. Sie gehen gemeinsam mit den Lehrerinnen und Lehrern in die Mensa und auch wieder geschlossen zurück.

Kinder, die nicht in der Mensa essen, haben die Möglichkeit sich selbst zu verpflegen oder einen Snack am Schulkiosk zu erwerben.   

Mobiltelefone und andere elektronische Medien

Die Benutzung von Mobiltelefonen und ähnlichen Geräten zum Telefonieren, Musikhören, Fotogra­fieren usw. ist im gesamten Schulgebäude verboten. Die Schule übernimmt keine Haftung für verschwundene Geräte. Auch in Arbeitsstunden, Stillarbeit, Kunst, etc. ist das leise Musikhören  verboten, um Einzel­verhandlungen (bei Lehrerin x und Lehrer y ist es aber erlaubt) überflüssig zu machen.

 

Ordnungsmaßnahmen

Ordnungsmaßnahmen sind zu ergreifen, wenn die pädagogische Einwirkung auf Schülerinnen und Schüler nicht zu einer Verhaltensverbesserung führt. Sie sind im Schulgesetz genau defi­niert und an präzise formale Vorschriften gebunden. In der Regel werden sie in Abstimmung zwischen Klassenleitung, Abteilungsleitung und dem Schulleiter beschlossen und durchge­führt.

An der Leonardo-da-Vinci-Gesamtschule setzt sich die Teilkonferenz, die Ordnungsmaß­nahmen beschließen kann, zusammen aus der Abteilungsleitung (Leitung der Konferenz), der Klassenlehrerin und -lehrer sowie den gewählten Vertretern der Mitwirkungsorgane.

Nicht stimmberechtigte Mitglieder sind die Vertreterinnen und  Vertreterin der Schulpflegschaft und die Schülerinnen und Schüler der Schülervertretung. Sie sind zur Teilnahme an den Beratungen berechtigt, wenn die Eltern und Erziehungsberechtigte der, bzw. des Betroffenen, nicht widersprechen.

 

Protokolle

Wir nehmen die kleinen und großen Sorgen und Probleme unserer Schülerinnen und Schüler ernst. Mit dem Protokollbogen haben unsere Schülerinnen und Schüler ein Instrument zur Hand, um ihre Sorgen und Probleme zu Papier zu verschriftlichen. Die Klassenleitungen, Be­ratungslehrerinnen und -Lehrer und die Abteilungsleitungen werten die Protokolle aus und versuchen das Problem zu lösen. Die Protokollbögen  liegen in den Klassenräumen und im Sekretariat aus.

Schullaufbahnbegleiter

Die Laufbahn der Schülerinnen und Schüler wird von uns  intensiv beobachtet und begleitet. Für die Jahrgänge 8 bis 10 wurde hierzu ein spezieller Laufbahnbegleiter entwickelt, der den Klas­senleitungen und den Schülerinnen und Schülern einen optimalen Überblick über die Schul­laufbahn verschaffen soll (siehe Abbildung unten). Jeweils nach jeder Laufbahn- und Zeug­niskonferenz erhalten die Klassenleitungen einen Notenübersicht für die Schülerinnen und Schüler ihrer Klasse. Mit Hilfe, und unter Anleitung der Klassenleitung, tragen die Schülerin­nen und Schüler die Noten in ihren Laufbahnbegleiter ein. Da die Mindestanforderungen für die einzelnen Schulabschlüsse mit aufgedruckt sind, kann jeder Schülerinnen und Schüler seine individuelle Entwicklung in den Blick nehmen. Bei Abweichung und Defiziten hin­sichtlich des angestrebten Abschlusses, erfolgt eine Beratung durch die Klassenleitung. Nach dem Eintrag und der Besprechung werden die Laufbahnbegleiter wieder eingesammelt und stehen den Klassenleitungen als Beratungs-grundlage bei Gesprächen mit den Eltern und Er­ziehungsberechtigten zur Verfügung.

Schulordnung

Die Schulordnung  gibt den Rahmen für den Umgang und das Miteinander an unserer Schule vor. Die Schulordnung legt innerhalb dieses Rahmens die verbindlichen Regeln konkret fest und zeigt auf, welches Verhalten von den Beteiligten erwartet wird.

 

A. Zeiten und Räume

Das Schulgebäude wird um 6.45 Uhr geöffnet, mit Aufsichtsbeginn um 7:30 Uhr werden die Klassenräume aufgeschlossen.    Zwischen der 1., der 3. und 4. Stunde und der 5. und 6. Stunde gibt es keine Pause. Stundenplanänderungen werden an unserer Schule für Schülerinnen und Schü­ler nicht per Aushang bekannt gemacht

 

B. Verhalten im Unterricht

Unsere Schule hat keinen Gong. Fünf Minuten vor Unterrichtsbeginn  begeben sich die Schülerinnen und Schüler in den Klassenraum, packen die benötigten Unterrichtsmaterialien aus und sitzen ruhig auf ihren Plätzen, der Tafeldienst wischt  die Tafel. Der Unterricht beginnt pünktlich. Bleibt die Lehrkraft länger als 5 Minuten aus, verständigt die Klassensprecherin, der Klassensprecher das Sekretariat. Die Klasse verhält sich ruhig. Die von den Klassenleitungen festgelegte Tisch- und Sitzordnung wird von den Schülerinnen und Schülern eingehalten. Essen und Kaugummikauen ist im Unterricht grundsätzlich nicht erlaubt. Trin­ken ist nach Rücksprache mit der Lehrkraft erlaubt. In Fachräumen gelten be­sondere Regeln. Das Tragen von Mänteln, Mützen oder Kappen ist nicht erlaubt. Das Tragen von Kopftüchern muslimischer Schülerinnen und Schülerinnen wird akzeptiert. Das Aufsuchen der Toiletten wird nur einzeln und in Ausnahmefällen gestattet.
Mobiltelefone, MP-3-Player, i-pods, Gameboys u.ä. inklusive der dazugehörigen Kopf- und Ohrhörer sind im Unterricht ausgeschaltet und befinden sich in der Schultasche. Die Lehrkraft beendet den Unterricht und schließt vor den großen Pausen und der Mittagspause den Klassenraum ab. Das Licht wird gelöscht. Nach der letzten Stunde des Tages (siehe Belegungsplan des Raumes!) werden die Stühle hoch gestellt und die Fenster geschlossen. Der Ordnungsdienst hin­terlässt den Klassenraum besenrein. Für die Kursräume der Oberstufe gilt: Am Ende jeder Stunde achtet die jewei­lige Lehrkraft auf die nötige Ordnung und Sauberkeit. Nach der letzten Stunde des Tages (siehe Belegungsplan des Raumes!) werden die Stühle hoch gestellt und die Fenster geschlossen.

Sport

Klassen, die Sportunterricht haben, betreten nicht den Flur oder die Umkleiden, sondern warten vor dem Eingang der Sporthalle. Es wird nicht gedrängelt und geschubst. Die Sporthalle darf grundsätzlich nur mit sauberen Turnschuhen und angemesse­ner Sportkleidung betreten werden. Uhren und Schmuck müssen ab­gelegt werden. Die Lehrkraft sorgt für verschlossene Umkleiden, abgeschlossene Material­schränke und einen aufgeräumten Geräteraum. Wertsachen sind bei der Sportlehrerinnen, dem Sportlehrer abzugeben. Eine Haf­tung für Wertsachen kann nicht übernommen werden.

 

C. Verhalten in der Schule

Für Geld und Wertgegenstände ist jeder selbst verantwortlich, bei Verlust oder Beschädigung besteht kein Versicherungsschutz. Fundsachen sind beim Hausmeister oder im Sekretariat abzugeben. Alle Schülerinnen und Schüler sind für die Sauberkeit von Schulgebäude und In­nenhof mitverantwortlich – nicht nur, wenn die jeweilige Klasse Schulord­nungsdienst hat. Müll, auch die Verpackungen aus der Mensa, ist in die ent­sprechenden Behälter zu entsorgen. Mutwillige Zerstörungen, Beschädigungen, Beschmierungen, Bemalungen von Schulgebäude oder Einrichtungsgegenständen führen zu Ordnungsmaßnahmen, gegebenenfalls zu rechtlichen Schritten. Die Eltern und Erziehungsberechtigten tragen die Kosten für die Beseitigung der Schäden. Zu Beginn der Frühstückspause und in der Mittagspause verlassen alle Schülerin­nen und Schüler das Gebäude, die Klassenräume werden nicht abge­schlossen. Während der Frühstückspause und der Mittagspause ist der Aufenthalt im Schul­gebäude, insbesondere in den Eingangsbereichen und den Treppen-häu­sern nicht erlaubt, Ausnahmen sind die Einnahme von Essen, das Klavier- und Billardspiele nach vorheriger Anmeldung sowie der Gang zur Toilette nach Absprache mit der Fluraufsicht. Bei angekündigten Regenpausen können die Schülerinnen im Gebäude bleiben und werden von der zuletzt unterrichtenden Lehrkraft beaufsichtigt. Das Benutzen von Mobiltelefonen, MP3-Playern, i-pods u.ä. ist nicht erlaubt. In der Mittagspause können die Schülerinnen und Schüler offene Angebote im Schulgebäude besuchen. Vor dem Sekretariat und dem Lehrerzimmer halten sich ausschließlich nur die Schülerinnen und Schüler auf, die bestellt sind oder Wichtiges erledigen müs­sen. Die Schülerinnen und Schüler werden zur Mensa und zurück zur Schule von Kolleginnen und Kollegen begleitet. In der Mensa führen Kolleginnen und Kollegen Aufsicht. Ein entsprechender Plan hängt im Lehrerzimmer aus.  An der Essenausgabe in Mensa wird nicht geschubst oder gedrängelt. Die Schüle­rinnen und Schüler stellen sich in einer Schlange auf. Nach dem Essen wird der Tischplatz sauber verlassen, die Stühle werden angerückt und das Geschirr ab­geräumt. Das Schulgelände darf während des gesamten Unterrichtstages grundsätzlich von Schülerinnen und Schülern der Klassen 5 - 10 nicht verlassen werden (Verlust des Versicherungsschutzes). Das Gebäude und die Schulhöfe des St. Bernhard-Gymnasiums gehören nicht zum Schulgelände unserer Schule, daher ist nur der Besuch der Mensa und der Stadtbibliothek nur  mit Aufsicht gestattet.

 

D. Erkrankung und Beurlaubung

Erkrankungen werden von den Eltern und den Erziehungsberechtigten telefo­nisch gemeldet und müssen spätestens nach einer Woche nach der Rückkehr bei der Klassenleitung  schriftlich entschuldigt werden. Anträge auf ganztägige Unterrichtsbefreiung (auch für religiöse Feiertage!) sind rechtzeitig an die Klassenleitungen zu richten, sonst gelten sie als unent­schuldigt. Arzttermine sind grundsätzlich in der unterrichtsfreien Zeit wahrzunehmen. Bei Ausnahmen muss vorher bei der Klassenleitung eine Beurlaubung bean­tragt werden. Bei längeren Beurlaubungen oder bei Beurlaubungen, die direkt vor oder nach den Ferien liegen, ist ein Antrag sechs Wochen vorher an die Schulleitung zu richten.

 

E. Besondere Regelungen

Mobiltelefone, MP3-Player und andere elektronische Medien, die regelwidrig benutzt werden von den Lehrkräften eingezogen und zeitnah bei den zuständigen Ab­teilungsleitungen abgegeben. Die Schülerinnen und Schüler haben das Recht das Gerät nach Unterrichtsschluss bei den zuständigen Abteilungsleitern abzu­holen. Das Fotografieren und Filmen mit Handys ist auf dem Schulgeländer verboten. Die Schülerinnen und Schüler besuchen die Schule in angemessener und nicht provozierender oder anstoßerregender Kleidung. Fahrräder müssen verkehrssicher ausgerüstet sein und werden in den Fahrradstän­dern abgestellt und möglichst mit einer Diebstahlssicherung am Fahrradständer befestigt. Den Anweisungen der Busbegleiterinnen und Busbegleiter ist Folge zu leisten. Drängeln und Stoßen an der Bushaltestelle ist gefährlich und kann zu schweren Unfällen führen, deshalb müssen sich alle Schülerinnen und Schüler beim Bus­einstieg diszipliniert verhalten.

 

F. Streng verboten sind:

  • das Rauchen, der Besitz oder der Genuss von alkoholischen Getränken und Dro­gen aller Art
  • das Mitführen von gefährlichen Gegenständen (Feuerwerkskörpern, Spray-do­sen, Laserpointern u.ä.) und Waffen aller Art
  • das Mitbringen von jugendgefährdenden und Gewalt verherrlichenden Medien aller Art.

Sekretariat

Was wäre eine Schule ohne ihr Sekretariat und ohne ihre Sekretärinnen?

Das Sekretariat ist oft die erste Anlaufstelle für Besucher, Eltern, Schülerinnen und Schüler, aber auch für Schulleitung und Lehrerinnen und Lehrer. Dort werden Anmeldungen vorge­nommen, Krankmeldungen entgegen genommen, Bescheinigungen ausgestellt, die Post ver­teilt, Schülerdaten verwaltet, die Korrespondenz bearbeitet,  Unfälle bearbeitet, kleine Weh­wehchen verarztet und, und, und …

Diese und weitere Aufgaben werden an unserer Schule von unseren Sekretärinnen Frau Zen­sen, Frau Schälich und Frau Schaaf  (Schülersekretariat) erledigt.

Termine

Eine Übersicht aller wichtigen Termine finden Sie im Aufgaben- und Mitteilungsheft ihres Kindes. Terminänderungen und tagesaktuelle Termine finden Sie im Servicebereich unserer Homepage.

 

Unterrichtsversäumnisse

Erkrankungen werden von den Eltern und Erziehungsberechtigte telefonisch gemeldet und müssen spätestens am dritten Tag nach der Rückkehr der Klassenleitung  schriftlich entschul­digt werden.

Schülerinnen und Schüler der Jahrgänge 8 bis 10 und der Oberstufe lassen ihre Entschuldi­gungsbögen innerhalb von 14 Tagen von Fachlehrkräften gegenzeichnen. Erkrankt ein Schü­lerinnen oder ein  Schüler während des Unterrichts, meldet er sich mittels eines Laufzettels bei der  Klassenleitung  oder der Fachlehrerinnen bzw. Fachlehrer ab. Dieser Laufzettel ist von den Eltern und Erziehungsberechtigte gegenzuzeichnen (siehe auch: „Entschuldigungsver­fahren“). Unfälle sind sofort dem Sekretariat zu melden. Hier werden weitere Maßnahmen getroffen.

Anträge auf ganztägige Unterrichtsbefreiung (auch für religiöse Feiertage!) sind rechtzeitig (vorher!) an den Klassenleitungen zu richten, sonst gelten sie als unentschuldigt. Arzttermine sind grundsätzlich in der unterrichtsfreien Zeit wahrzunehmen. Bei Ausnahmen muss vorher bei der Klassenleitung  eine Beurlaubung beantragt werden. Bei längeren Beurlaubungen oder bei Beurlaubungen, die direkt vor oder nach den Ferien liegen, ist ein Antrag sechs Wochen vorher an die Schulleitung zu richten.

 

Verlassen des Schulgeländes

Schülerinnen und Schülern der Sekundarstufe I ist es grundsätzlich nicht gestattet, das Schul­gelände zu verlassen.

 

Wochenplan und Arbeitsstunden

Arbeitsstunden und Wochenplan sind integrierter Bestandteil unserer Gesamtschule. Schüle­rinnen und Schüler lernen insbesondere hier unterschiedliche Lernformen und Lernwege ei­genständig zu beherrschen. Die Arbeitsstunde stellt zudem einen wesentlichen Lernort für den Erwerb von sozialer Kompetenz dar. Arbeitsstunden sind in der Regeln klassenlehrerorientiert.

Im Unterricht einzelner Fächer, insbesondere in Deutsch, Mathematik und Englisch erhalten die Schülerinnen und Schüler Arbeitsaufträge, die sie in den Arbeits- und Übungsstunden erledigen. Diese Aufträge sind der Wochenplan. Die Wochenpläne sind leistungsdifferenziert, d.h. es gibt ein Minimum, aber auch Zusatzanreize für besonders interessierte oder leistungs­orientierte Schülerinnen und Schüler. Die Lehrerinnen und Lehrer achten darauf, dass der Arbeitsumfang angemessen ist. Hausaufgaben können daher weitgehend entfallen; sie sind nur noch zum Erlernen von Vokabeln notwendig.

 

 

 

 

 

 

 

 

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