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Alles fing am 22.05.2016 an. Jeder hatte diese eine bestimmte Gruppe für die Klassenfahrt bei Whats App. Im Dauertakt kamen Bilder von gepackten Koffern und Fragen wie: "Was soll ich anziehen?“ oder „Was habt ihr alles eingepackt?". Die Aufregung stieg von Stunde zu Stunde immer mehr an.

Als nach einer gefühlten halben Ewigkeit endlich alles verstaut war und jeder seinen Platz im Bus gefunden hatte, konnte es dann endlich losgehen. Mit lauter Musik, genervten Lehrern und Süßigkeiten, die zu einer Überdosis hätten führen können, ging die Fahrt erstaunlich schnell vorbei. Nun endlich in Duisburg angekommen, war das Wetter alles andere als schön. Doch davon haben wir uns nicht runterziehen lassen und das sollte auch gleich jeder spüren. Die Musik wurde noch lauter und unsere Laune noch besser. Die letzten hatten nicht mal die Tür zu ihrem Zimmer geöffnet, da war das Chaos bei den anderen schon ausgebrochen. Nachdem jeder sein Bett bezogen hatte, wurden wir zum Essen gerufen. Nach dem Essen hatten wir Zeit, uns für den ersten Ausflug fertig zu machen. Wir hatten ein Battle gegen die damalige 8c. Nach drei Spielen und Revanche hieß es dann: unentschieden. Im Sportzentrum wieder angekommen, konnten wir alles erkunden und uns mit den anderen treffen. Um 22 Uhr mussten wir auf unseren Zimmern sein und um 23 Uhr sollten wir dann eigentlich schlafen. Doch manche Schüler haben versucht die Lehrer auszutricksen und sind durch die Gänge gelaufen. Um alles zusammen zu fassen, war der erste Tag sehr chaotisch und stressig, aber dennoch sehr, sehr schön.

Um 8 Uhr ging der erste Handywecker... Viel zu früh natürlich. Aber wer jetzt denkt, dass das frühe Aufstehen das Schlimmste an den zwei Morgen war, hat sich gewaltig getäuscht. Denn wenn man mit drei anderen Mädchen in einem Zimmer wohnt, aber mit nur EINEM Badezimmer auskommen muss, führt dies zu einem viel größeren Problem.

Das Frühstück reichte aus, um gut in den Tag zu starten, denn kurz danach wartete schon das Kanufahren auf uns. Während die damalige 8e ein Floss baute, schipperten wir über den See. Alle kehrten erstmal trocken zurück. Naja - bis auf Herrn Devrim und seine Truppe! Als die Kanus wieder verstaut waren, kamen wir auf die verrückte Idee, nochmal baden zu gehen. Halb erfroren kamen wir am Sportzentrum genau pünktlich zum Mittagessen an. Kurz darauf wartete schon das nächste Abenteuer auf uns. Es ging weiter zum Wasserski. Am Wasserskipark angekommen, mussten wir uns in hautenge Neoprenanzüge quetschen. Nach der Einführung, in der uns erklärt wurde, wie man auf den Skiern fährt und was die Gefahren sind, konnte es dann endlich losgehen. Die Ersten waren kaum auf den Skiern, da lagen sie schon wieder im Wasser. Nachdem alle die erste Runde geschafft hatten, lief es in den nächsten Runden immer besser. Bis auf ein paar Bauchplatscher ist nichts weiter passiert. Am meisten Spaß hat es jedoch gemacht, als wir versuchten unseren Lehrer ins Wasser zu schubsen, was uns leider nicht gelungen ist. Nach dem langen, anstrengenden, aber dennoch sehr schönen Sportprogramm, beendeten wir den Tag mit noch mehr Action. Eine große Kissenschlacht und ein verrücktes Spiel mit allen Lehrern machte den letzten Abend unvergesslich. Vom Anflirten eines Feuerlöschers bis zum Heiratsantrag von Frau Kalf-Wohlers mussten die Lehrer witzige Aufgaben bestehen.

Der letzte Tag brach an und das chaotische Packen der Koffer und Saubermachen der Zimmer nahm seinen Lauf. Wir waren alle total übermüdet und kaputt. Wir Mädchen hatten nichts mehr zum Anziehen und die Jungs kein Geld mehr für Süßigkeiten. Es waren die chaotischsten Tage für so manche.

Sich am Parkplatz von allen zu verabschieden viel keinem so richtig schwer, denn der Gedanke, endlich mal wieder mehr als nur fünf Stunden schlafen zu können, ließ keinen warten. Am Ende kann man sagen, dass es eine abenteuerliche, lustige, einzigartige, verrückte und anstrengende Zeit mit der besten Klasse war, die man haben kann.

 

Geschrieben von Denise Walther (9a) und Jette Christ (9a)